EXPO allgemein

Die Weltausstellung, auch als Expo bekannt, ist eine internationale Veranstaltung, bei der Länder und internationale Organisationen ihre neuesten Entwicklungen, Innovationen und Errungenschaften präsentieren.

Die Idee einer Weltausstellung entstand aus dem Wunsch, die industrielle Entwicklung und technologischen Fortschritte einer Nation der Welt zu präsentieren. Die erste Weltausstellung fand 1851 in London statt und präsentierte eine Vielzahl von Erfindungen und Innovationen, darunter die erste Schreibmaschine, die erste Zahnbürste und die erste Dampflokomotive.

In den folgenden Jahren fanden weitere Weltausstellungen in unterschiedlichen Ländern statt, darunter Paris, Philadelphia und Wien. 1873 bot die erste Weltausstellung im deutschsprachigen Raum der Stadt Wien die Möglichkeit, sich bei dieser technischen und kunsthandwerklichen Leistungsschau einem internationalen Publikum zu präsentieren.

Die Weltausstellungen in den folgenden Jahren konzentrierten sich auf unterschiedlichen Themen wie Kunst, Architektur, Wissenschaft und Technologie und haben dazu beigetragen, internationale Beziehungen und Zusammenarbeit zu fördern und den Austausch zwischen Ländern zu erleichtern.

Und heute?

Heute sind Weltausstellungen nach wie vor ein wichtiger Bestandteil der internationalen Gemeinschaft und dienen als Plattform für Länder, um ihre Fortschritte und Innovationen zu präsentieren und sich gemeinsam Themen zu widmen, die über die Grenzen von Ländern, Branchen oder Disziplinen hinausgehen. Denn es braucht Mut und Konsequenz, abseits der gewohnten Routinen nach Antworten für große Herausforderungen zu suchen. Es braucht Raum, um Ideen auszutauschen und Dialog zu ermöglichen. Es braucht die Expo 2025 in Osaka.

Expo 2025 – optimale Bühne für Österreichs Wirtschaft

Die Expo 2025 findet vom 13. April 2025 bis 13. Oktober 2025 in Osaka statt. Das Leitthema dieser Weltausstellung lautet „Designing Future Society for our lives“. Das 155 ha große Veranstaltungsgelände ist in drei thematische Zonen aufgeteilt. „Saving Lives“, „Connecting Lives“ sowie „Empowering Lives“. Japan und Österreich teilen die Vision einer verantwortungsvollen und nachhaltigen Zukunft, daher wird sich Österreich im Segment „Empowering Lives“ mit einem eigenen Pavillon beteiligen.

Insgesamt werden über 28 Millionen Besucherinnen und Besucher und 160 teilnehmende Länder sowie 9 internationale Organisationen erwartet.

saving connecting empowering About Expo
Bisherige Expo-Beteiligungen
Österreich Beiträge der letzten Jahre
2005
Expo 2005 Aichi: „Wisdom of Nature“
„Austrian Sensations“

Das Architekturbüro trecolore architects von Architekt DI Hermann Dorn realisierte in Zusammenarbeit mit DI Klaus Baumgartner den Österreich-Beitrag. Der Pavillon präsentierte sich als beeindruckende Bühne für Sinneserfahrungen. Von außen zeigte sich der als simple Kubatur vorgegebene Pavillon in der oberen Hälfte der Fassade mit dem prominenten Schriftzug “Austria” gebrandet, im Erschließungsbereich durchlässig transparent. Im Inneren wurde verschiedenen Themenstationen unter dem Motto “Die Kunst des Lebens” angeboten. Das zentrale gestalterische Element war “The Slope”, eine skulptural expressive Holzkonstruktion, wo die BesucherInnen rodeln konnten, als abstrahiertes Zitat eines Berges, die als Aktions- und Interaktionsfläche für eine Vielzahl an Ereignissen diente.

Aichi 2005 korr WolfgangThaler korr
„Austrian Sensations“

Das Architekturbüro trecolore architects von Architekt DI Hermann Dorn realisierte in Zusammenarbeit mit DI Klaus Baumgartner den Österreich-Beitrag. Der Pavillon präsentierte sich als beeindruckende Bühne für Sinneserfahrungen. Von außen zeigte sich der als simple Kubatur vorgegebene Pavillon in der oberen Hälfte der Fassade mit dem prominenten Schriftzug “Austria” gebrandet, im Erschließungsbereich durchlässig transparent. Im Inneren wurde verschiedenen Themenstationen unter dem Motto “Die Kunst des Lebens” angeboten. Das zentrale gestalterische Element war “The Slope”, eine skulptural expressive Holzkonstruktion, wo die BesucherInnen rodeln konnten, als abstrahiertes Zitat eines Berges, die als Aktions- und Interaktionsfläche für eine Vielzahl an Ereignissen diente.

Aichi 2005 korr WolfgangThaler korr
2008
Expo 2008 Zaragoza: „Water and Sustainable Development”
„Pura Austria“

Das architektonische Konzept für den Österreich-Pavillon stammte von der Arbeitsgemeinschaft Strauss-Solid-Ritter. Das Projekt bot eine innovative Gesamtlösung im Zusammenspiel von Architektur, Kunst und Wirtschaft. Der Österreich-Auftritt stellte mit interaktiven "Wasserlandschaften" Qualität, Kompetenz und Schönheit des wasserreichen Landes überraschend und fortschrittlich dar. Im Zentrum des Pavillons erwartete die BesucherInnen eine begehbare Schneekugel. Schon von weitem, auf der Fassade des Pavillons, wurden die BesucherInnen von einer überdimensionalen fotografischen Gletscherlandschaft des Künstlers Walter Niedermayr begrüßt.

Zaragoza 2008 Wolfgang Thaler komp
„Pura Austria“

Das architektonische Konzept für den Österreich-Pavillon stammte von der Arbeitsgemeinschaft Strauss-Solid-Ritter. Das Projekt bot eine innovative Gesamtlösung im Zusammenspiel von Architektur, Kunst und Wirtschaft. Der Österreich-Auftritt stellte mit interaktiven "Wasserlandschaften" Qualität, Kompetenz und Schönheit des wasserreichen Landes überraschend und fortschrittlich dar. Im Zentrum des Pavillons erwartete die BesucherInnen eine begehbare Schneekugel. Schon von weitem, auf der Fassade des Pavillons, wurden die BesucherInnen von einer überdimensionalen fotografischen Gletscherlandschaft des Künstlers Walter Niedermayr begrüßt.

Zaragoza 2008 Wolfgang Thaler komp
2010
Expo 2010 Shanghai: „Better City – Better Life“
„Sinne im Gleichklang“

Österreich war mit einem spektakulären Pavillon aus Porzellan der Architekten Span&Zeytinoglu vertreten. Im Pavillon wurde Österreich im harmonischen Gleichklang zwischen städtischem und ländlichem Raum, kultureller Tradition, moderner Lebensweise, intakter Umwelt und innovativer Technologie durch eine multimediale Bespielung präsentiert.

Shanghai 2010 Span Architects
„Sinne im Gleichklang“

Österreich war mit einem spektakulären Pavillon aus Porzellan der Architekten Span&Zeytinoglu vertreten. Im Pavillon wurde Österreich im harmonischen Gleichklang zwischen städtischem und ländlichem Raum, kultureller Tradition, moderner Lebensweise, intakter Umwelt und innovativer Technologie durch eine multimediale Bespielung präsentiert.

Shanghai 2010 Span Architects
2015
Expo 2015 Mailand: „Feeding the Planet. Energy for Life”
„breathe.austria“

Mit „breathe austria“ präsentierte Österreich einen pointierten Beitrag zum Expo-Leitthema. Ein 560 m² großer Wald setzte Luft und Klima ein sinnlich erlebbares Zeichen. Die 100prozentige Waldbepflanzung war ein modellhafter Beitrag für urbane Handlungsweisen, denn der integrale Einsatz von Landschaft kann urbane Lebensformen mit genügend Sauerstoff und kühlender Luft versorgen. Dadurch wurde wiederum auf Österreichs nachhaltige Aufforstungspolitik verwiesen und diente gleichzeitig als Modell für moderne Städteplanung. Der Beitrag wurde vom team.breathe.austria realisiert.

Mailand 2015 kompr v2
„breathe.austria“

Mit „breathe austria“ präsentierte Österreich einen pointierten Beitrag zum Expo-Leitthema. Ein 560 m² großer Wald setzte Luft und Klima ein sinnlich erlebbares Zeichen. Die 100prozentige Waldbepflanzung war ein modellhafter Beitrag für urbane Handlungsweisen, denn der integrale Einsatz von Landschaft kann urbane Lebensformen mit genügend Sauerstoff und kühlender Luft versorgen. Dadurch wurde wiederum auf Österreichs nachhaltige Aufforstungspolitik verwiesen und diente gleichzeitig als Modell für moderne Städteplanung. Der Beitrag wurde vom team.breathe.austria realisiert.

Mailand 2015 kompr v2
2017
Expo 2017 Astana: „Future Energy“
„Mit Hirn, Herz & Muskelkraft”

Mit dem österreichischen Konzept von BWM Architekten setzte sich Österreich spielerisch mit dem Thema der Expo auseinander. In einer Verbindung von High-Tech und Low-Tech wurden interaktive, überraschende Energiemaschinen von BesucherInnen angetrieben. Im Zentrum stand das spielerische Bewusstmachen bzw. Bewusstwerden der eigenen Möglichkeiten und Verantwortung als Voraussetzung für den respektvollen Umgang mit Energie.

Astana 2017 klein
„Mit Hirn, Herz & Muskelkraft”

Mit dem österreichischen Konzept von BWM Architekten setzte sich Österreich spielerisch mit dem Thema der Expo auseinander. In einer Verbindung von High-Tech und Low-Tech wurden interaktive, überraschende Energiemaschinen von BesucherInnen angetrieben. Im Zentrum stand das spielerische Bewusstmachen bzw. Bewusstwerden der eigenen Möglichkeiten und Verantwortung als Voraussetzung für den respektvollen Umgang mit Energie.

Astana 2017 klein
2020
Expo 2020 Dubai: „Connecting Minds, Creating the Future”
„Austria makes sense”

Das Architektur-Büro querkraft realisierte einen Pavillon, der arabisch-archaische Windtürme mit zeitgemäßer Klimatechnik zu einem Signal gegen die klimaschädigende Verschwendung kombinierte. In der Ausstellung im Inneren des Pavillons erlebten die BesucherInnen eine Reise für alle Sinne, die erst durch den kreativen Einsatz von Digitalisierung und österreichischer High-Tech Lösungen möglich wurde. Der Pavillon präsentierte sein Motto „Austria makes sense“ in mehrfacher Hinsicht: Mit nachhaltiger Architektur, der Ausstellung und den innovativen Projekten und Produkten im iLab, die die Innovationskraft und die wirtschaftliche Kompetenz Österreichs zeigten. Gleichzeitig war der Pavillon ein Ort der Reflexion, an dem sich die BesucherInnen selbst und die Umwelt bewusst wahrnehmen konnten.

Dubai 2020 kompr
„Austria makes sense”

Das Architektur-Büro querkraft realisierte einen Pavillon, der arabisch-archaische Windtürme mit zeitgemäßer Klimatechnik zu einem Signal gegen die klimaschädigende Verschwendung kombinierte. In der Ausstellung im Inneren des Pavillons erlebten die BesucherInnen eine Reise für alle Sinne, die erst durch den kreativen Einsatz von Digitalisierung und österreichischer High-Tech Lösungen möglich wurde. Der Pavillon präsentierte sein Motto „Austria makes sense“ in mehrfacher Hinsicht: Mit nachhaltiger Architektur, der Ausstellung und den innovativen Projekten und Produkten im iLab, die die Innovationskraft und die wirtschaftliche Kompetenz Österreichs zeigten. Gleichzeitig war der Pavillon ein Ort der Reflexion, an dem sich die BesucherInnen selbst und die Umwelt bewusst wahrnehmen konnten.

Dubai 2020 kompr